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Buchzusammenfassungen
"Ehen zerbrechen leise"; Peter Angst; Zytglogge "Gute Ehen" - Wie und warum die Liebe bleibt; Judith S. Wallerstein & Sandra Blakeslee "Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken"; Allan & Barbara Pease; Ullstein "Die 7 Geheimnisse der glücklichen Ehe"; John M. Gottman; Econ Ullstein "Supervision", Grundlagen, Techniken, Perspektiven; Nando Belardi; C.H. Beck "Demut und Gehorsam"; André Louf; Vier-Türme-Verlag "Die Achtlasterlehre" aus "Der Umgang mit dem Bösen"; Anselm Grün; Vier-Türme-Verlag "Der Anspruch des Schweigens"; Anselm Grün (OSB); Vier-Türme-Verlag "Spiritualität von unten"; Anselm Grün (OSB) und Meinrad Dufner (OSB); Vier-Türme-Verlag "Was ist inneres Beten?"; Reinhard Körner; Vier-Türme-Verlag "Ich möchte hören, was du sagst" - Beten als Gespräch mit Gott; Siegfried Grossmann "Wer loslässt, wird gehalten" - Das Geschenk des kontemplativen Gebetes; Richard Rohr; Claudius-Verlag "Neue Lebenskraft durch Spiritualität" - 10 Strategien um die Last des Alltages abzustreifen; Diane D. Kramer und Jonathan Kramer "Ich schlafe, doch mein Herz ist wach" - Wege zum kontemplativen Leben; Gerald May;Claudius "Sehnsucht, Sucht und Gnade"; Gerald May; Claudius Verlag "Johannes vom Kreuz" - Gestalt - Begegnung - Gebet; Reinhard Körner; Herder "Wozu ist Jesus am Kreuz gestorben?"; Klaus Berger; Quell "Esoterik"; Guido Kreppold; Vier-Türme-Verlag "Auf dem Weg der Sehnsucht"; Bernardin Schellenberger; Herder spektrum "Eine neue Ethik für die Welt" - Grundwerte für eine menschlichere Gesellschaft; M. Scott Peck; Goldmann "Die Lügner" Eine Psychologie des Bösen; M. Scott Peck; Claudius "Coaching für die Praxis"; John Whitemore; Campus "Konflikte sind Chancen"; Siegfried Grossmann; Oncken "Naturwissenschaft und Religion"; Alister E. McGrath; Herder "Die Erlebnisgesellschaft"; Gerhard Schulze; Campus "Vom Tempo der Welt" - Am Ende der Uhrzeit; Karlheinz A. Geissler; Herder "Clicking" - Trends für unsere Zukunft; Faith Popcorn; Heyne "Das Zukunftsmanifest"; Matthias Horx; ECON "Trends 2000" (Der Zeitgeist und die Christen); Stephan Holthaus; "Jesus" von Klaus Berger Johannes Bartels: Mitten in die Seele hinein. Michael Th. Schulz: Enneagramm, Spiritualität und Theologie der Zukunft

"Ehen zerbrechen leise"; Peter Angst; Zytglogge
Peter Angst "Ehen zerbrechen leise" Ein Frühwarnsystem für Paare. 180 Seiten; Zytglogge, Bern 2001; ISBN 3-7296-0617-4.
Ein praxisorientiertes Buch mit vielen Fragebogen und Gesprächshilfen des Schweizer Paar- und Familienbereters. Das Buch will Hilfe bieten, Risse in der Partnerschaft und mögliche Partnerschaftskiller rechtzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren. Im Zentrum steht immer wieder die Frage: "Wie gut geht es unserer Beziehung?" Anhand von Gesprächen und Situationen konkreter Paare, werden u.A. die folgenden Themen angeschnitten:  | Die häufigsten Risse in Partnerschaften
|  | Vorbeugen wäre besser als Scheiden
|  | Denkanstösse für bessere Beziehungen
|  | Veränderungen müssen sich lohnen
|  | Eigenes Wahrnehmen und exaktes Hinschauen
|  | Offenheit und Transparenz
|  | Nähe und Distanz
|  | Frühwarntest für Paare |
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"Gute Ehen" - Wie und warum die Liebe bleibt; Judith S. Wallerstein & Sandra Blakeslee
"Gute Ehen" - Wie und warum die Liebe bleibt; Judith S. Wallerstein & Sandra Blakeslee; dtv 1998; 330 Seiten; ISBN3-423-36119-0
Obwohl viele Ehen geschieden werden ist nach wie vor der Wunsch nach einer glücklichen Ehe an erster Stelle.
Eine gute Ehe kann der Einsamkeit in überbevölkerten Grossstädten und dem Wettbewerbsdruck des Arbeitsplatzes entgegenwirken. Sie kann eine Zuflucht bieten vor einer zunehmend anonymen Welt, in der so viele Leute mehr mit Maschinen als mit ihren Mitmenschen zu tun haben.
Ich kenne viele Leute, die sich scheiden lassen, und bei diesen Paaren sind mir zwei Dinge aufgefallen: Erstens erwarten viele Leute mehr von ihren Partnern, als sie selbst zu geben bereit sind. Zweitens haben sie nie richtig miteinander geredet. Ich glaube, wenn man mehr gibt, als man selbst erwartet, wird man alles bekommen, was man sich nur wünschen kann.
Männer und Frauen in einer guten Ehe mit Kindern haben einen Bezug zur Vergangenheit und ein Interesse an der Zukunft. Die Familie stellt ein wichtiges Bindeglied in der menschlichen Geschichte dar. Indem Eltern Verantwortung für die nächste Generation übernehmen, finden sie einen Lebenssinn und eine gestärkte eigene Identität.
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"Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken"; Allan & Barbara Pease; Ullstein
"Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken" - Ganz natürliche Erklärungen für eigentlich unerklärliche Schwächen; Allan & Barbara Pease; Ullstein 2003; 390 Seiten; ISBN: 3-548-35969-8
- Soziales Wahrnehmen: Eine Frau merkt sofort, wenn eine andere Frau traurig oder gekränkt ist. Männer müssen in der Regel erst erleben, dass sie schluchzend in Tränen ausbricht, einen Wutanfall bekommt oder ihm eine Ohrfeige gibt, bevor er langsam begreift, dass etwas nicht in Ordnung ist. Frauen haben viel feinere Sensoren (männliche Hirne im Ruhezustand sind zu 70% heruntergefahren, weibliche Hirne zeigen auch im Ruhezustand 90% Aktivität). Frauen nehmen nonverbale Signale viel genauer wahr. So schaffen es die wenigsten Männer eine Frau von Angesicht zu Angesicht zu belügen. Die Frauen entdecken die Lüge. Die Männer dagegen nehmen solche Lügen viel seltener wahr. Frauen verstehen auch viel rascher, weshalb ein Kleinkind schreit. In einer Gesellschaft entdecken sie viel leichter, wie die einzelnen Beziehungen laufen. Männer untersuchen den Raum zuerst nach möglichen Ausgängen und Installationen.
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"Die 7 Geheimnisse der glücklichen Ehe"; John M. Gottman; Econ Ullstein 
"Die 7 Geheimnisse der glücklichen Ehe"; John M. Gottman; 2000 Econ Ullstein; 319 Seiten.
Im Ehelabor beobachtet Gottman Paare. Er meint nun genügend wissenschaftliche Daten zu besitzen, die es ihm erlauben ein Paar ca. fünf Minuten lang zu beobachten, um anschliessend mit einer 91% iger Treffsicherheit sagen zu können, ob sich dieses Paar scheiden lassen wird. Einer der traurigsten Gründe, warum eine Ehe stirbt, ist, dass keiner der Partner ihren Wert erkennt, ehe es zu spät ist. Eine gute Ehe wird zu oft als selbstverständlich hingenommen, anstatt dass man ihr die Nahrung und den Respekt gewährt, den sie verdient und braucht.
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"Supervision", Grundlagen, Techniken, Perspektiven; Nando Belardi; C.H. Beck
"Supervision"; 120 Seiten; ISBN 3 406 44757 0
In dieser praxisbezogenen Einführung bietet ein renommierter Fachmann einen ebenso sachkundigen wie gut verständlichen Einblick über die Entwicklung und Möglichkeiten der Supervision.
Univ.-Prof. Dr. phil. habil. Nando Belardi (1946); Lehrstuhl für Sozialpädagogik an der T.U. Chemnitz.
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"Demut und Gehorsam"; André Louf; Vier-Türme-Verlag
André Louf "Demut und Gehorsam" Münsterschwarzacher Kleinschriften Nr.5 Einführung (A. Grün)
Jeder, der sich auf den Weg macht, ein religiöses Leben zu führen, wird den folgenden drei Gefährdungen begegnen: - Der Fehleinschätzung seiner selbst, - der Verdrängung der eigenen Schattenseiten, - der Faszination durch ein Ideal, das Gotteserfahrung und Belohnung verspricht, aber letztlich die Begegnung mit dem wirklichen Gott verstellt. Es ist ein Gesetz des geistlichen Lebens, dass wir zu Gott nur über die Erfahrung der eigenen Schwäche finden. Denn Gottes Gnade kommt in unserer Schwachheit zur Vollendung. Und nicht, wenn wir die eigene Wirklichkeit verleugnen, die Gott uns zumutet. Solange in unserer Suche nach Gott unsere tiefen menschlichen Bedürfnisse nach Liebe und Geliebtwerden, unsere Gefühle und Wünsche verdrängt werden, solange kann unsere Frömmigkeit nicht ausstrahlen. Sie wird verbissen, verkrampft und freudlos. Oft ist ein hohes Ideal und das Streben nach seiner Erfüllung Ersatz für mangelndes Selbstwertgefühl. Solange dieser Zusammenhang nicht durchschaut wird, ist man nicht wirklich auf dem Weg zu Gott, sondern sucht sich selber und sein Selbstwertgefühl, für das Gott eingesetzt wird als vermeintlich bestes Mittel.
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"Die Achtlasterlehre" aus "Der Umgang mit dem Bösen"; Anselm Grün; Vier-Türme-Verlag
Auszüge aus: "Der Umgang mit dem Bösen"; Anselm Grün; Vier-Türme-Verlag; Münsterschwarzacher Kleinschriften Nr 6; 1980.
Diese Lehre wurde vor allem von Evagrius Ponticus (gest. 399) und Cassian entfaltet. Man unterscheidet 8 Laster: Völlerei, Unzucht, Habsucht, Traurigkeit, Zorn, Acedia, Ruhmsucht und Stolz. Jedem dieser Laster ordnet Evagrius einen Dämon zu. Die Gliederung der Laster erfolgt nach der platonischen Dreiteilung der Seele. Die ersten 3 Laster werden dem begehrlichen Teil (epithymia), die nächsten 3 dem erregbaren oder emotionalen Teil (thymos) und die letzten 2 dem geistigen Teil (nous) zugeordnet. Die ersten 3 Laster sind Grundtriebe. Sie gehören zur menschlichen Natur und können nicht beseitigt werden. Es geht darum, sie zu integrieren, ihnen das rechte Mass zuzuordnen. Von einem erwachsenen Menschen erwartet man, dass er die drei Grundtriebe so beherrscht, dass sie dem Ganzen der Persönlichkeit nicht schaden. Da die Triebe eine positive Funktion haben, geht es nicht darum sie auszuschalten, sondern nur sie geordnet zu integrieren.
Auszüge

"Der Anspruch des Schweigens"; Anselm Grün (OSB); Vier-Türme-Verlag
Anselm Grün (OSB), "Der Anspruch des Schweigens". 65 Seiten; Münsterschwarzacher Kleinschriften Nr. 11; Vier-Türme-Verlag Münsterschwarzach, 1980; ISBN 3-87868-126-7.
Heute ist das Schweigen "In". Ein Aspekt des Schweigens fehlt heute aber meist: das Schweigen als Aufgabe. Das Schweigen ist eine geistliche Aufgabe, die den Einsatz des ganzen Menschen fordert. Das Schweigen soll hier weniger als Entspannungstechnik, oder als Kunst, abzuschalten gesehene werden. Es erhebt den Anspruch: wir sollen unsere Fehlhaltungen abbauen, unsern Egoismus bekämpfen und uns für Gott öffnen. Die Kapitel Überschriften: - Schweigen als Kampf gegen Sünde und Laster
- Schweigen als Loslassen
- Schweigen als Offenheit für Gott
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"Spiritualität von unten"; Anselm Grün (OSB) und Meinrad Dufner (OSB); Vier-Türme-Verlag 
Anselm Grün (OSB) und Meinrad Dufner (OSB), "Spiritualität von unten". 102 Seiten; Münsterschwarzacher Kleinschriften Nr. 82; Vier-Türme-Verlag Münsterschwarzach, 1994; ISBN 3-87868-499-1.
Eine Spiritualität von oben orientiert sich an den Idealen. Auch sie hat ihre guten Seiten. Wer aber durch Heldentum und Tugend zu Gott aufsteigen möchte, soll gewarnt sein. Er wir früher oder später mit seinem Kopf gegen eine Wand laufen. Denn Gott begegnet man in der Tiefe, dort, wo alle eigenen Bemühungen scheitern. Die Autoren begründen ihre Spiritualität von unten (den Weg der Demut) mit biblischen Beispielen, Beispielen aus der Tradition, der Psychologie und den Märchen. Im zweiten Teil entfalten sie dann diese Spiritualität von unten anhand des Umganges mit unseren Gefühlen, Wunden und unserem Scheitern. " Dort, wo ich nichts mehr kann, wo mir alles aus der Hand genommen wird, wo ich nur noch mein Scheitern feststellen muss, gerade dort ist auch der Ort, an dem mir nichts anderes übrig bleibt, als mich loszulassen, mich in Gott hinein zu ergeben, die Hände zu öffnen und die leeren Hände Gott hinzuhalten."
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"Was ist inneres Beten?"; Reinhard Körner; Vier-Türme-Verlag
Inneres Beten; Münsterschwarzacher Kleinschriften 116;
1. Begriffsgeschichte a) Von den Vätern bis zum Mittelalter Das deutsche Wort "inneres Beten" ist eine Übertragung des lateinischen "oratio mentalis". Vermutlich älter ist der Begriff "oratio vocalis". Thomas von Aquin (1225-1274) versteht darunter das mit laut oder still gesprochenen Worten verrichtete Beten, namentlich das gemeinsame Gebet ("oratio communis"). "Mens" steht im lat. Sprachempfinden für Denkkraft, Verstand, vernunftbegabter Geist,Bewusstsein aber auch für Herz, Seele, Gemüt, Wille und Leidenschaft, also für das "Innere" der menschlichen Person überhaupt, für ihr Geistes- und Seelenvermögen. "Oratio mentalis" benennt damit den Grundakt und das Wesen des christlichen Betens überhaupt: die bewusste Hinwendung einer menschlichen Person zum verborgenen Gott.
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"Ich möchte hören, was du sagst" - Beten als Gespräch mit Gott; Siegfried Grossmann 
"Ich möchte hören, was du sagst" - Beten als Gespräch mit Gott; Siegfried Grossmann Brunnen-Verlag, Giessen, 2002, ISBN: 3-7655-5496-0, ISBN 13: 978-3-7655-5496-4
Aus Ps. 25: Der Herr zieht ins Vertrauen, die ihn fürchten.
So möchte ich beten können: Im vollen Vertrauen auf Gottes Gegenwart schütte ich ihm mein Herz aus, und er antwortet mir und lässt mich an seinen Gedanken teilhaben.
Die Realität ist aber anders: Ich sage Gott immer wieder neu, was er tun soll. Dabei weiss er das viel besser. Und was er denkt erfahre ich nicht.
Viele denken: Gebet ist ausschliesslich das, was der Mensch Gott sagt.
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"Wer loslässt, wird gehalten" - Das Geschenk des kontemplativen Gebetes; Richard Rohr; Claudius-Verlag
"Wer loslässt, wird gehalten" Das Geschenk des kontemplativen Gebetes Richard Rohr; Claudius-Verlag; 2001; ISBN 3-532-62263-7; 174 Seiten
Die Mitte und der Rand Es gibt viele Menschen, die uns darauf hinweisen, dass es mehr gibt. In unserer in Auflösung begriffenen Gesellschaft geschieht Wirklichkeitsdeutung in allererster Linie durch die Medien und die Wirtschaft. Auch diese sind nicht an sich schlecht, sie sind lediglich nicht geeignet, unsere Seelen zu rufen und unseren Geist zu verlocken. Wir tun uns nichts Gutes, wenn wir ihnen das letzte Wort geben. (12) Der Weg des Gebets und der Liebe und der Weg des Leidens sind wohl die beiden grossen Wege der Transformation. (12) Die Gottesfrage wird nicht im Kopf gelöst und auch nicht durch moralisch perfektes Betragen. Sie findet ihre Antwort in dir, wenn du darin einwilligst, das Geheimnis Gottes zu tragen: Das Leiden Gottes für die Welt und seine überschäumende Freude an der Welt. Das ist sehr viel schwerer als der blosse Versuch, "gut" zu sein. (15)
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"Neue Lebenskraft durch Spiritualität" - 10 Strategien um die Last des Alltages abzustreifen; Diane D. Kramer und Jonathan Kramer
Diane D. Kramer und Jonathan Kramer, "Neue Lebenskraft durch Spiritualität" 10 Strategien um die Last des Alltages abzustreifen. 410 Seiten; Delphi bei Droemer Knaur; 1997; ISBN 3-426-29018-9. Das Therapeutenpaar Kramer entwickelt in diesem Buch 10 Strategien, um mit persönlichen Problemen konstruktiv umzugehen und Lebensfreude zurückzugewinnen. Auch wenn das Buch aus einem synkretistischen Geist heraus geschrieben wurde und ganz im Trend der spirituellen Wellnesswelle steht, bietet es doch auch für Christen einiges, das es zu beherzigen gilt. Vor dem Hintergrund langjähriger therapeutischer Erfahrung stellen die Autoren eine Mischung von therapeutischen Fallanalysen, Zitaten aus spirituellen Traditionen sowie einfachen Übungen vor. Neben all dem Wertvollen, das man hier finden kann, sehe ich in den angebotenen Hilfen die Gefahr, dass man sich selber eine spirituelle Nahrung zusammenstellt und dabei vergisst, dass die persönliche Annahme der in Jesus offenbargewordenen Liebe Gottes zu jedem von uns, hinter all unseren geistlichen Bemühungen stehen muss.
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"Ich schlafe, doch mein Herz ist wach" - Wege zum kontemplativen Leben; Gerald May;Claudius
"Ich schlafe, doch mein Herz ist wach" - Wege zum kontemplativen Leben, Gerald May
1. Die Strahlen der Liebe tragen
In jedem von uns, tief in unserem Zentrum, das wir unser Herz nennen, gibt es ein Verlangen. Wir werden damit geboren. Dieses Verlangen wird nie vollkommen gestillt, und es stirbt nie. Wir nehmen es oft nicht wahr, aber es ist immer wach. Das ist der menschliche Wunsch nach Liebe. Jeder Mensch auf dieser Erde möchte lieben, geliebt werden, die Liebe erfahren. Obwohl dieses Verlangen etwas Universelles an sich hat, hat jeder Mensch seine einzigartigen Erfahrungen mit diesem Verlangen gemacht. - Was war der Beweggrund für das, was ich im Leben getan habe? - Worum ging es, als ich im Studiem versuchte erfolgreich zu sein? - Was für eine Hoffnung steckt wirklich dahinter, wenn ich sympatisch und attraktiv erscheinen will oder wenn ich anderen half? - Wonach schmeckten die vollkommensten und erfülltesten Momente meines Lebens? - Was habe ich vermisst, als ich mir ganz schlecht, alleine oder wertlos vorkam? Wenn wir in uns hinein horchen können wir etwas von dieser Sehnsucht nach Liebe spüren. Das kann wunderbar sein. Manchmal aber auch sehr schmerzhaft und ängstigend.
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"Sehnsucht, Sucht und Gnade"; Gerald May; Claudius Verlag 
Sehnsucht, Sucht und Gnade; Gerald May; Claudius Verlag
Das westliche Christentum hat versäumt, auf seine alten und tiefen Traditionen der Wüsten- Spiritualität zurückzugreifen, wo Loslösung, Widerstand und das "heilige Nein" als integrale Bestandteile des Pfades zu Heiligkeit und Ganzheit angesehen wurde. (R.Rohr)Einleitung Das vorliegende Buch stellt einen Teil meiner Forschungsarbeiten über den Zusammenhang zwischen Spiritualität und menschlichem Gehirn dar.
1. Sehnsucht Sucht und menschliche Freiheit Alle Menschen tragen eine angeborene Sehnsucht nach Gott in sich. Ob wir nun bewusst religiös sind oder nicht, diese Sehnsucht ist unser tiefstes Verlangen und unser wertvollster Schatz. Sie gibt unserem Leben Sinn und Ziel. Einige von uns unterdrücken dieses Verlangen oder wir erleben es als Sehnsucht nach Ganzheit, Erfüllung. Egal wie wir es nennen, es ist ein Sehnen nach Liebe, ein Hunger zu lieben und der Quelle der Liebe näher zu kommen. Dieses Sehnen gehört zu unserem innersten menschlichen Wesen und ist Ursprung grösster Hoffnungen und edelster Träume. Gott hat dieses Verlangen in uns gelegt und nährt es unser ganzes Leben lang. Es lockt uns das Doppelgebot der Liebe zu erfülle (Liebe Gott und deinen Nächsten wie dich selbst). Wenn wir dieses Sehnsucht nach Liebe als den wahren Schatz anerkennen könnten, dann wären wir in der Lage, mit Gottes Gnade dieses Doppelgebot auch zu leben. Theologisch gesprochen: Die Sünde entfremdet uns aber von dieser Liebe. Psychologisch gesprochen sind hier zwei Kräfte am Werk: Verdrängung und Sucht.
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"Johannes vom Kreuz" - Gestalt - Begegnung - Gebet; Reinhard Körner; Herder
"Johannes vom Kreuz" - Gestalt - Begegnung - Gebet; Reinhard Körner; Herder
Vorwort: Im ersten Teil wird die biographische und geistliche Gestalt vorgestellt. (S. 1) Im zweiten Teil wird versucht, durch Übertragung einiger Kerngedanken in unsere Zeit, eine Begegnung mit Johannes zu vermitteln. (S. 3) Im dritten Teil werden einige Texte geboten, die zum Nachdenken und zum Gebet verhelfen sollen. (S. Gestalt Leben mit Gott und aus Gott Im Orden der Karmeliten wird folgende Geschichte erzählt: Als Theresa von Avila mit Johannes unterwegs war, wurde ihnen von einem Wirt ein Dessert gespendet. Bevor die beiden zu essen beginnen, streckt Juan seine Hand über die Flamme einer Kerze, um für die unfreiwillige Gaumenlust Busse zu tun. "Schau, Teresa", sagt er, "wie furchtbar müssen die Flammen der Hölle sein, wenn schon diese Kerze so sehr brennt!" - Teresa schleckt voll Vergnügen den Dessert und antwortet: "Und schau, Juan, wenn schon diese Süssspeise so herrlich mundet - wie herrlich muss es im Himmel sein!" Die Geschichte zeigt in scherzhafter Weise, wie man sich Johannes noch vor nicht langer Zeit vorstellte
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"Wozu ist Jesus am Kreuz gestorben?"; Klaus Berger; Quell 
"Wozu ist Jesus am Kreuz gestorben?"; Klaus Berger; Quell-Verlag
War der Tod Jesu ein Sühnetod für die Sünden der Menschen? Ist er dann im Sinne des alttestamentlichen Kultes zu begreifen? Hat Gott den Tod Jesu gebraucht, weil er nicht auf anderem Wege vergeben konnte? Kann durch einen Tod, auch wenn er stellvertretend ist, überhaupt Gutes kommen? Ist der Vatergott, der seinen Sohn schlachtet oder töten lässt, nicht ein grausamer Gott? Sollte man eine solche Vorstellung nicht für den neutestamentlichen Gott der Liebe überwinden? War der Tod Jesu dann nicht weniger und nicht mehr als "nur" ein Justizskandal? Ist Jesus mit seinem Tod nicht einfach unter den leidenden Gerechten Israels einzuordnen? Weder wird die Auffassung vom stellvertretenden Tod Jesu für unsere Sünden noch verstanden, noch kommt man mit dem mit allen diesen Anschauungen verbundenen Gottesbild zurecht.
Buchzusammenfassung

"Esoterik"; Guido Kreppold; Vier-Türme-Verlag
Guido Kreppold, "Esoterik" Münsterschwarzacher Kleinschriften 129
Esoterik - die vergessene Herausforderung 1. Esoterik. Eine Niederlage für die Aufklärung 2. Die Esoterik und ihre gefragten Themen 3. Esoterik: Die existentielle Falle 4. Esoterik: Innenseite des Christentums Schluss: Unvermischt und ungetrennt 1. Esoterik: Eine Niederlage für die Aufklärung Die neue Walpurgisnacht "Ihr seid noch immer da! Nein, das ist unerhört! Verschwindet doch! Wir haben ja aufgeklärt! Das Teufelspack, es fragt nach keiner Regel. Wir sind so klug! Und dennoch spukt`s in Tegel." Goethe, Faust I Dasselbe könnten alle, die dem aufgeklärten Weltbild verpflichtet sind, sagen, wenn sie die esoterische Szene betrachten. Es sind nicht nur einzelne Sünden gegen die Dogmen der Wissenschaft und der intellektuellen Redlichkeit. Es ist, als ob Walpurgisnacht wäre.
Buchzusammenfassung

"Auf dem Weg der Sehnsucht"; Bernardin Schellenberger; Herder spektrum 
"Auf dem Weg der Sehnsucht"; Bernardin Schellenberger; Herder spektrum Eine einfache Grundaussage: Die fruchtbaren Wege der Sehnsucht sind Wege des konkreten, weithin nüchternen, mühsamen und komplizierten Lebens. Darum findet die Spiritualität im praktischen Leben selbst statt und entwickelt sich vor allem darin.
Eine zweite Aussage: Ich bin der Überzeugung, das man auf die Wege der Sehnsucht und ins spirituelle Leben in dem Masse geführt wird, in dem man zu hören bereit ist, sich als Angerufe-ner versteht und einem Ruf über sich selbst hin-aus folgt.
Mein Anliegen: Mich drängt die Sorge, dass der Begriff der Spiritualität zunehmend verkommt.
Buchzusammenfassung 
"Eine neue Ethik für die Welt" - Grundwerte für eine menschlichere Gesellschaft; M. Scott Peck; Goldmann
Eine neue Ethik für die Welt - Grundwerte für eine menschlichere Gesellschaft, M. Scott Peck, Goldmann Verlag
Teil 1: Die Säulen der Kultiviertheit
Etwas läuft falsch - Warum wir eine neue Kultiviertheit brauchen In diesem Buch unternehme ich den Versuch unseren Begriff von Kultiviertheit zu rekonstruieren und mit neuem Leben zu füllen. Für die Heilung unserer Gesellschaft ist er von fundamentaler Bedeutung. Kultiviertheit bedeutet für die meisten nichts weiter als Höflichkeit und gute Manieren. Kultiviertheit hat aber sehr viel mit bewusster Absicht, mit Aufmerksamkeit zu tun. Kultiviertheit ist bewusst motiviertes organisatorisches Verhalten. Organisatorisches Verhalten bezeichnet menschliches Verhalten innerhalb einer Organisation, sowohl das von Einzelpersonen wie auch das von Gruppen und Organisationen (Ehen, Familien, Schulen, Unternehmen) selbst.
Buchzusammenfassung

"Die Lügner" Eine Psychologie des Bösen; M. Scott Peck; Claudius 
"Die Lügner" Eine Psychologie des Bösen; M. Scott Peck; Claudius
Psychiater sehen die Krankheit unter dem Blickwinkel des medizinischen Modells.
Was aber, wenn wir im Rahmen des Christentums deuten? Demgemäss ist das Universum in einem gewaltigen Kampf. Und das Schlachtfeld ist jede einzelne Menschenseele. Der tiefste Sinn des menschlichen Lebens hat dann mit dieser Schlacht zu tun. Die einzig wichtige Frage ist dann, ob dieses Individuum von Gott oder vom Teufel erobert werden wird. Es geht nicht darum, das medizinische Modell zu verwerfen. Es ist nach wie vor das hilfreichste, um geistige Erkrankungen zu verstehen. In besonderen Fällen könnte aber ein anderes Modell angemessener sein.
Buchzusammenfassung 
"Coaching für die Praxis"; John Whitemore; Campus
Coaching für die Praxis, John Whitemore, Campus I. Einleitung Personalentwicklung Leitende sind oft wie Feuerwehrleute. Sie strampeln sich ab, damit die Arbeit erledigt wird und haben kaum Zeit, langfristig zu planen, Visionen nachzuhängen, sich einen Überblick zu verschaffen und Alternativen zu entwickeln. Und am entscheidensten, sie haben kaum Zeit für die Personalentwicklung. Personalentwicklung sollte aber etwa gleich gewichtet werden wie die Arbeitserledigung. Durch Coaching werden die Mitarbeiter weiterentwickelt, um mehr Verantwortung übernehmen zu können. Dadurch werden die Leitenden vom Feuerwehrjob befreit.
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"Konflikte sind Chancen"; Siegfried Grossmann; Oncken
"Konflikte sind Chancen"; Siegfried Grossmann; Oncken
Jeden Konflikt vermeiden zu wollen ist keine gute Richtschnur: Durchs Hinauszögern kann ein Konflikt unlösbar werden, oder man gibt dem Gegner die Einladung, mit einem umzuspringen, wie er gerade will. Das verletzt und bindet viel Kraft. Aggressive Konfliktbereitschaft schafft aber auch nur kurzfristige Erfolge. Menschen, die sich angegriffen fühlen gehen den Aggressoren aus dem Weg, wo sie nur können, und bauen sich neue Verteidigungslinien aus. So verstärken sich Konflikte und enden manchmal in der Vereinsamung eines Menschen, der "allein gegen den Rest der Welt" steht.Konflikte gehören zum Leben. Man sollte sie weder bewusst suchen noch auf jeden Fall vermeiden wollen und ist gut beraten, die Herausforderung von Konflikten anzunehmen, indem man versucht sie zu verstehen und zu lösen, so gut es geht.
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"Naturwissenschaft und Religion"; Alister E. McGrath; Herder
Alister E. McGrath, "Naturwissenschaft und Religion" - Eine Einführung. 270 Seiten; Herder; 2001; ISBN 3-451-27008-0. McGrath doktorierte in Molekularbiophysik und ist heute Professor für historische Theologie in Oxford. Er ist Autor zahlreicher Veröffentlichungen. Das vorliegende Buch setzt keine Vorkenntnisse natur- oder religionswissenschaftlicher Art voraus und möchte die Lesenden in die Hauptgegenstände der Thematik "Naturwissenschaft und Religion" einführen. Mc Garth beginnt sein Buch mit den drei historischen Meilensteine im Verhältnis von Naturwissenschaft und Religion: Der Auseinandersetzungen in der Astronomie des 16. und 17. Jahrhunderts, des Aufkommens der Newton`schen Weltsicht im späten 17 Jahrhundert, sowie der Kontroverse um Darwin im 19. Jahrhundert. Im nächsten Kapitel geht er auf die Frage ein, ob die Religion verbündete oder Gegnerin der Naturwissenschaften sei und zeigt anhand von verschiedenen Strömungen und historischen Modellen, wie diese Frage beantwortet wurde. Es folgen Kapitel zur Wissenschaftstheorie, Religionsphilosophie, Schöpfungsfrage und zur Natürlichen Theologie. Abgeschlossen wird das Buch mit den Portraits verschiedener Denker aus neuerer Zeit, die besonders den Dialog zwischen Naturwissenschaft und Religion gesucht haben.
Buchzusammenfassung

"Die Erlebnisgesellschaft"; Gerhard Schulze; Campus
"Die Erlebnisgesellschaft"; Gerhard Schulze; Campus (Zusammenfassung bis ca. S. 100)
Einleitung: In der Nachkriegszeit hat sich die Beziehung der Menschen zu Gütern und Dienstleistungen kontinuierlich verändert. Produkte werden nicht mehr als Mittel zu einem bestimmten Zweck offeriert, sondern als Selbstzweck. Sie sollen an sich zufriedenstellen, unabhängig von ihrer Verwendung für irgendetwas. So wurde Design und Produktimage zur Hauptsache, Nützlichkeit und Funktionalität zum Accessoire. All diese Ästhetisierung von Produkten ist Teil eines umfassenden Wandels, der nicht auf den Markt der Güter und Dienstleistungen beschränkt bleibt. Das Leben schlechthin ist zum Erlebnisprojekt geworden. Zunehmend ist das alltägliche Wählen zwischen Möglichkeiten durch den blossen Erlebniswert der gewählten Alternative motiviert: Konsumartikel, Berufe, Partner, Kind oder Kinderlosigkeit ...
Buchzusammenfassung 
"Vom Tempo der Welt" - Am Ende der Uhrzeit; Karlheinz A. Geissler; Herder
Karlheinz A. Geissler- "Vom Tempo der Welt" - Am Ende der Uhrzeit. Ca. 200 Seiten; Herder/Spektrum, 2000; ISBN 3-451-26977-5.
Geissler ist Professor für Wirtschaftspädagogik in München, Autor einiger Bücher zum Thema Zeit und Mitbegründer des Projektes "Ökologie der Zeit". Im vorliegenden Buch untersucht er die kulturellen, wirtschaftlichen und lebenspraktischen Folgen unseres Zeitverständnisses anhand der Zeitepochen Vormoderne, Moderne und Postmoderne. Er gibt auch ganz praktische Hinweise, wie die Zeiten besser werden können. Er meint, dass sich die Zeichen mehren, dass wir am Ende der Uhrzeit angelangt seien. Ohne mechanische Uhren hätte die Moderne nicht stattgefunden. Beschleunigung war in fast allen Lebensbereichen war das zentrale Kennzeichen der Moderne. Heute sind wir am Ende der Beschleunigungsmöglichkeiten angekommen. Das wichtigste Wirtschaftsgut, die Informationen, werden mit Lichtgeschwindigkeit transportiert. Schneller geht es nicht mehr. Das "Eins nach dem Anderen" der Uhrzeit weicht der Gleichzeitigkeit des Vielen. Diese Entwicklung wird uns aber nicht die ersehnte Befreiung vom Zeitdruck bringen. Im letzten Kapitel seines Buches versucht Geissler daher mit seinen "Drei Schritte in eine andere Zeitkultur", ein ökologischer Umgang mit der Zeit aufzuzeigen.
Buchzusammenfassung

"Clicking" - Trends für unsere Zukunft; Faith Popcorn; Heyne
"Clicking" - Trends für unsere Zukunft; Faith Popcorn; Heyne; 1996
1. Der Schlüssel zur Zukunft 40'000 Amerikanerinnen und Amerikaner reagierten schriftlich auf den ersten "Popcorn Report". Die meisten fragten auf irgend eine Weise: "Soll ich es wagen?". Diese Frage kommt von Durchschnittsamerikanern, die das Gefühl haben, mit ihrem Leben in einer Sackgasse gelandet zu sein - ohne zu wissen, wie es morgen weitergehen wird. Gemeinsam war: - Die Suche nach einem Weg, um die Frustration und die ewigen Enttäuschungen zu beenden. - Den Plan, alle persönlichen Hindernisse und Ängste zu überwinden; - Die Entschlossenheit, jede sich bietende Gelegenheit zu nutzen und die Zukunft klar ins Auge zu fassen. Alles, was diese cleveren Frauen und Männer sich vorgenommen hatten, lässt sich in einem einzigen Wort zusammenfassen: CLICK C = Courage / L = Loslassen / I = Intuition / C = Charakterstärke / K = Know-how. Immer wider geht es darum, was geschieht, wenn Ihre ganz persönliche Prägung, Ihre individuelle Natur, auf ein klares Konzept für die Zukunft trifft. Bei manchen clickt es spontan, ganz intuitiv. Das sind die Glückskinder. Bei uns Normalen geht das nicht so rasch. Ehe es bei uns clickt, müssen wir unsere Fähigkeiten und Wünsche genau erforschen, müssen wir die Charakterstärke haben, mutig zu agieren, wenn die Intuition uns gewogen ist. (In der Zukunft werden zunehmend auch Dinge unsicher, auf die wir uns bisher felsenfest verlassen konnten. Die Kluft zwischen Gewinnern und Verlierern, zwischen denen, die haben, und denen, die nicht haben (nicht nur Geld, auch Ausbildung etc.) wird immer grösser werden.
Buchzusammenfassung 
"Das Zukunftsmanifest"; Matthias Horx; ECON
Zwei Anstösse haben zu diesem Buch geführt:
1. Der Begriff "Kultur des Wandels" (Josef Joffe 1996 Süddeutsche Zeitung). Diese Kultur verlangt nach einer Haltung, die gerade in Sachen Zukunft so wichtig ist: Gelassenheit. Das Buch durchzieht eine Hoffnung: dass Modernisierung, Anpassungszwang, Veränderung unsere Gesellschaft nicht nur "über-fällt", sondern dass wir sie bewusst zu gestalten vermögen
2. Der zweite Teil der Motivation, dieses Buch zu schreiben, stammt aus der entgegengesetzten Ecke: aus der Abneigung gegen das Überhandnehmen des Alarmismus, jener panischen Haltung der Zukunft gegenüber, mit der in unserem Kulturkreis Aufmerksamkeit erzwungen wird. Die grossen Aufgaben unserer Zeit - die Bewältigung einer neuen Modernisierung, die sich durch Individualismus, Informationsgesellschaft, Globalisierung auszeichnet - müssen in Form von neuen Kontrakten Gestalt und Wirklichkeit werden.
Buchzusammenfassung

"Trends 2000" (Der Zeitgeist und die Christen); Stephan Holthaus;
Trends 2000 (Der Zeitgeist und die Christen), Stephan Holthaus
Diese Buch möchte eine Anklage gegen die Grundlagen der modernen westlichen Kultur sein und gleichzeitig eine Verteidigung des biblischen Christentums. Ich bin der Überzeugung, dass die Fundamente des modernen Lebensstils nicht mit den Werten des christlichen Glaubens übereinstimmen. Mehr noch: Die klassischen Werte wie Pluralismus, Individualismus und Materialismus stehen im krassen Gegensatz zur christlichen Überzeugung. Die politischen, gesellschaftlichen und moralischen Grundpfeiler der modernen Gesellschaft haben sich verselbständigt und die christliche Basis verlassen, die sie jahrhundertelang getragen hat. Die westliche Welt verabschiedet sich von ihrer christlichen Vergangenheit und öffnet sich einer nachchristlichen Geisteshaltung, wo nichtchristliche Beliebigkeitswerte den Ton angeben. Die entscheidende Frage der Moderne ist nicht mehr die nach den "Grenzen des Wachstums", sondern nach den "Grenzen der Gemeinschaft". Heute geht es um kulturelle Ressourcen, um Normen und Werte, die sorgsam gehütet werden müssen, um ein Zusammenleben der Völker zu sichern.Das Buch will auch die zunehmende Anpassung der evangelikalen Christen (Bekehrung, Bibel als Norm) an den Zeitgeist anprangern. Christen haben sich im Hier und Jetzt so gut eingerichtet, dass der Himmel warten kann. Die Gläubigen haben nichts mehr zur Erneuerung der Gesellschaft beizutragen. Der Evangelikalismus ist säkular geworden, hat damit seine Widerstandskraft verloren und steht angepasst und einflusslos am Rande der Gesellschaft. das Buch will weiter auch Mut machen zu einem kompromisslosen, "radikalen" christlichen Lebensstil. Wir müssen als Christen die Konfrontation mit dem Zeitgeist und seiner Kultur aufnehmen, sonst haben wir in Zukunft nichts mehr zu sagen. Wahrhaftes Christentum muss eine Gegenkultur zum Modernismus der Gegenwart sein, sonst wird es nur die Phrasen der Trendpropheten wiederholen.Das Buch bietet keine Patentantworten auf komplexe Fragen. Es will uns bewegen, dass wir uns der Herausforderung durch die Moderne stellen.
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"Jesus" von Klaus Berger
Klaus Berger ist einer der berühmtesten und zugleich einer der eigenwilligsten und pointiertesten Theologen Deutschlands der Gegenwart. Als katholischer Christ, stammend aus Hildesheim, studierte er in München katholische Theologie, wurde aber wegen Differenzen mit der Kirchenleitung nicht ordiniert. Darauf lehrte er viele Jahre Neues Testament an der evangelischen Fakultät in Heidelberg. Er hat zahlreiche wissenschaftliche Werke zum Neuen Testament herausgegeben und hat sein Leben lang über "Jesus" geforscht. Mit dem Werk "Jesus" legt er nun seine reichen Erkenntnisse und Schätze auf ganzen 691 Seiten vor, jedoch ohne nur eine Fussnote zu gebrauchen oder geschwätzig zu werden! Dazu sagt er schlicht und einfach: "Ich möchte modernen Menschen sagen, was sie von Jesus haben. Ich möchte Menschen antworten, die zu Recht fragen, ob Jesus noch irgendeine Bedeutung für sie hat."
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Johannes Bartels: Mitten in die Seele hinein.
Das Enneagramm im Kontext religiöser Erwachsenenbildung. Verlag: LIT Münster 2005, ISBN 3-8258-7282-3
Der evangelische Theologe Johannes Bartels kann als profunder Kenner des Enneagramms und vor allem seiner Geschichte bezeichnet werden. So hat er beim ökumenischen Arbeits-kreis Enneagramm in Deutschland (www.enneaforum.de) höchst interessante Texte zur Her-kunft des Enneagramms veröffentlicht. Er hat über den Spanier Raimund Lull, den Deutschen Athanasius Kircher, den Russen Gerog Gurdjieff, den Südamerikaner Oscar Ichazo und über die amerikanischen Jesuiten um Patrick O’Leary geforscht und ihre unterschiedlichen Vor-stufen undVerdienste zum heutigen Enneagramm aufbereitet, festgehalten und beurteilt.
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Michael Th. Schulz: Enneagramm, Spiritualität und Theologie der Zukunft
Anläufe und Verbindungen – Materialien und Vernetzungen
Neukirchener-Verlag, Neukirchen-Vluyn 2006, 592 Seiten, ISBN: 3-7887-2128-6 Dieses 592 Seiten umfassende Werk hat drei Teile: a) Theologische Suchbewegungen im Umgang mit Gottesbekenntnis und Wirklichkeit (ab Seite 9) b) Theologische "Anläufe" zum Enneagramm, Ansätze und Korrekturen, Materialien und Vernetzungen (ab Seite 153) c) Praktisch-Theologische Implikationen der enneagrammatischen Arbeit für geistliche Begleitung und Seelsorge (Seite 445-568) Buchzusammenfassung 
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