Bindung macht frei
Psychologisch-pädagogische Weiterbildung
Fre, 26. bis Sam, 27.08.11 | Bildungszentrum 21, Missionsstrasse 21, 4003 Basel
Wiederholt hat die neuere Bindungsforschung gezeigt, dass Menschen, die in ihrer Kindheit stabile Bindungen erfahren haben, in verschiedener Hinsicht besser mit dem Leben zurecht kommen und deshalb freier sind als andere. Sie können angemessener mit Fremden umgehen, haben gute Chancen auf gelingende Partnerschaftsbeziehungen, sind resilienter und krisenresistenter.
Insofern ist das Bindungskonzept für Menschen in schulischen und therapeutischen Berufen hilfreich und zentral, weil es einen Schlüssel bietet, wie wir Kindern oder Erwachsenen helfen können, stabile Beziehungen aufzubauen.
Auch für die Schule gilt, dass Bildung ohne Bindung nicht denkbar ist. Insofern bietet das Bindungskonzept auch ein Korrektiv für eine Schule und Gesellschaft, die in Gefahr steht, Beziehungen auszudünnen oder zu administrieren. Kinder und Erwachsene brauchen lebendige Gegenüber und die Einbindung in ein identitätsstiftendes Beziehungsgeflecht.
Programm:
Freitag Abend
18.00: Abendessen
20.00-21.30: Referat: Dr. Monika Wertfein
Samstag
9.00: Referat: Dr. Monika Wertfein
10.00: Rückfragen, Gespräch
10.15: Pause
10.45: Workshops I
12.30: Mittagspause
14.00: Workshops II
15.30: Pause
16.00: Abschlussreferat
16.45: Rückfragen, Gespräch
17.00: Schluss der Veranstaltung
Workshops: Bindungsverhalten und Spiritualität, Hans-Rudolf Stucki, Bern | Was Paare (ver)bindet? Dr. Hans-Peter Dür, Zürich/Seengen | Bindungstypen und Bindungsstörungen in der Praxis, Daniela Engel, Basel | Bindungs- und Vertrauenspädagogik, Heinz Etter, St. Peterzell | Bindungsmuster und die therapeutische Beziehung, Daniel Zwiker, Gümligen | (Ver-)Bindungen im Schulzimmer, Daniel Kummer, Täuffelen
Bitte bei der Anmeldung zwei Workshops auswählen.





